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Schrauben die sich auflösen
Die neue Generation von Schrauben die sich selbst auflösen stellt in der Fußchirurgie einen Quantensprung dar.
Während die früheren Implantate durch einen lästigen Zweiteingriff zu entfernen waren, oder unangenehme Schmerzen bereiteten, bieten die neuen Implantate alle Vorteile der Metallschrauben mit ausgezeichneter Stabilität ohne Zweitoperation.
Hammerzehen-Implantat selbstauflösend
Schmerzen durch Hammerzehen und Druckschwielen („Hühneraugen“, „Clavus“) sind häufig, meist bedingt durch die Spreizfußfehlstellung. Die bisherigen Operationstechniken erzeugten meist instabile „Baumelzehen“.
Mit der neuen Operationstechnik kann durch ein selbstauflösendes Implantat eine gerade, stabile funktionsfähige Zehe geschaffen werden.
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Fuß- und Zehenoperationen werden in regionaler Anästhesie oder in Vollnarkose durchgeführt.
Bei Zehenoperationen gibt es kein „Kochrezept“ - Nicht jeder Patient kann nach der gleichen Methode operiert werden.
Individuelle Behandlungskonzepte sind notwendig.
Die Vorfußchirurgie wird seit vielen Jahren von Dr. Eggl mit großem Erfolg praktiziert bis zu 120 Operationen jährlich.
SCARF Operation
Durch diese Operationsmethode besteht die Chance einer dreidimensionalen Korrektur der Großzehe.
Achse, Rotation, Länge, Sesambeinposition, Fußgewölbe können beeinflusst werden.
Dieser Eingriff eignet sich besonders für den fortgeschrittenen Hallux valgus („Ballen“, „Frostbeule“, „Überbein“)
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Durch die Z-förmige Osteotomie erreicht man eine perfekte Führung durch Verzahnung und aufgrund der Planung und der Art der Knochendurchtrennung eine physiologische Großzehenstellung
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Die Verschiebung wird durch eine selbstauflösende Schraube gehalten, ein Zweiteingriff ist nicht notwendig.
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CHEVRON Operation
Es handelt sich um eine V förmige Osteomie am ersten Mittelfußknochen bei leichteren Formen des Hallux valgus
Es ist ebenfalls eine dreidimensionale Korrektur der Fehlstellung möglich
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HAMMERZEHEN Operation
Schmerzhafte Fehlstellung der 2.-5. Zehe meist mit Hühnerauge (Clavus)
Die frühere Korrekturoperation produzierte meist eine instabile „Wackelzehe“. Die heute bewährte Operationstechnik strebt eine gerade stabile funktionsfähige Stellung an.
Dies wird erreicht durch die in Salzburg einzigartige Methode eines selbstauflösenden Hammerzehen-Implantates.
Die Nachbehandlung erfolgt bei allen Osteotomien am Fuß mit einem Entlastungsschuh für 4-6 Wochen.
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HALLUX RIGIDUS
Großzehengrundgelenksarthrose
Es handelt sich um eine schmerzhafte arthrotische Bewegungseinschränkung im Großzehengelenk, meist ohne wesentliche Achsabweichung bzw Fehlstellung.
Es gibt verschiedene Operationsmethoden
Bei Schmerzen aber noch ausreichender Restbeweglichkeit wird die Cheilektomie durchgeführt.
Dabei werden die schmerzhaften Knochenzacken abgetragen, zugleich eine Druckentlastung des überlasteten Großzehengrundgelenkes durchgeführt.
Dadurch erreicht man für den Patienten eine Schmerzfreiheit bzw. Erleichterung sowie eine fast normale Beweglichkeit.
Voraussetzung für den Erfolg ist eine rechtzeitige Diagnosestellung bzw. Operation.
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Resektionsplastik
Es wird eine Knochenscheibe an der Grundphalanx der Zehe entfernt, somit der Gelenkspalt erweitert und die Beweglichkeit verbessert, außerdem werden Knochenzacken abgetragen - die bewährteste Operationsmethode mit der besten Patientenzufriedenheit.
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Die Versteifung (Arthrodese) des Grundgelenkes führt zur Schmerzfreiheit, allerdings bei aufgehobener Beweglichkeit - diese Methode wird bei jungen Patienten ( eher Männern ) empfohlen
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Eine noch junge und experimentelle Technik ist der endoprothetische Ersatz des Gelenkes.
Hier fehlen noch längere Erfahrungswerte -ich wende diese Methode noch nicht an und warte auf Ergebnisse der Universitätskliniken.
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Die steife Großzehe - Hallux rigidus
Neue Operationstechnik:
Die Cheilektomie erlebt eine Renaissance ....
Bei der Großzehengrundgelenksarthrose kommt es teilweise schon in jungen Jahren zu Schmerzen und Bewegungs-Einschränkungen.
In solchen Fällen steht bei Versagen konservativer Maßnahmen mit der sogenannten Cheilektomie eine gering- invasive, schonende Operation mit hoher Erfolgsquote zur Verfügung, wie neueste Fußstudien zeigen.
Ziel ist eine Remodellierung des deformierten Mittelfußköpfchens
(Glättung/Rundung) und durch Entnahme einer Knochenscheibe eine Druckentlastung des arthrotischen Zehengelenkes.
Als Ergebnis resultiert eine verbesserte Gelenksbeweglichkeit, eine Fußverschmälerung sowie eine Schmerzfreiheit- bzw -reduktion.
Voraussetzung ist eine rechtzeitige Diagnosestellung und eine ausreichende Restbeweglichkeit des Großzehengelenkes. |
Der Nervenknoten zwischen
2. und 3. Mittelfußknochen in
einer schematischen
Darstellung und als Operationssitus

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MORTON NERV
Eingeklemmter Nerv zwischen 2./3. Oder 3./4. Mittelfußknochen
Die Schmerzsymptomatik des Patienten wird häufig als Spreizfußschmerz fehldiagnostiziert.
Die betroffenen Personen haben einen langen Leidensweg mit frustraner Einlagenversorgung und eingeschränkter Lebensqualität hinter sich.
Die Diagnose wird meist anamnestisch / klinisch durch gezielte Untersuchungstechniken gestellt, die Bildgebung mit Röntgen, Sonographie und MRT ist häufig unauffällig.
Bei entsprechendem Leidensdruck ist die operative Entfernung des Knotens die Therapie der Wahl. Eine Schmerzfreiheit ist zu erwarten. Da es sich um einen reinen Hautnerv handelt, bleibt jedoch eine Gefühlstörung zwischen den betroffenen Zehen zurück.
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