Dr. Eggl - Der Orthopäde in Salzburg

Arthrosetherapie

Arthrosetherapie

Die Arthrose ist das Endstadium eines mehrstufig abgelaufenen Knorpelschadens.
Nicht jede Gelenksarthrose muß sofort operiert werden. Die Indikation zur Operation hängt ganz von den Schmerzen, der Bewegungseinschränkung sowie dem individuellen Leidensdruck ab.
Bis dahin ist konservatives ärztliches Vorgehen angesagt, wobei hier die Knorpelschutzpräparate zu nennen sind.
Diese gibt es in oraler Form (Schluckpräparate wie Chondroitinsulfat, Glucosamine) und in Spritzenform (Hyaluronsäure).
Die oft versprochenen Knorpelaufbausubstanzen gibt es bis heute leider noch nicht.

Arthrosetherapie

Einteilung des Knorpelschadens (Chondromalacie)


Chondromalacie Grad I
intakter dicker Knorpel
nur weich und eindrückbar

Arthrosetherapie

Chondromalacie Grad II
Rissiger, aufgefaserter Knorpel
(„crab meat“)
... spätestens hier sollte mit dem Knorpelschutz begonnen werden


Arthrosetherapie

INTRAARTIKULÄRE INJEKTIONEN

Hier sind vor allem die Hyaluronsäure–Spritzen von Bedeutung.
Entgegen vielfach verbreiteter Meinung handelt es sich um keinen „Knorpelaufbau“, sondern um einen Knorpelschutzeffekt mit längerer Wirkung.
Viele Personen bemerken nach den Injektionen eine Gelenksberuhigung bzw. einen besseren „Gleiteffekt“.

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Waren bisher 5 Gelenksinjektionen state of the art, gibt es jetzt in unserer Ordination die DEPOTSPRITZE !
Größter Vorteil – NUR 1x pro 6-9 Monate notwendig

Bei akuten Reizzuständen ( „dickes Knie“ ) z.B. durch Knorpelabnützung ist eine 1–2xige Cortisoninjektion sinnvoll, und kann eine Beruhigung und Abschwellung herbeiführen

Autologe Knorpelzelltransplantation

Die Methode eignet sich für fortgeschrittene Knoprleschäden Grad III bis IV.
Es handelt sich um eine neue, aber dennoch in den letzten Jahren etablierte Methode.
Bei strenger Indikation können körpereigene Knorpelzellen entnommen, in einer Zellkultur im Labor gezüchtet und vermehrt werden, um sie nach 3-4 Wochen in einem Zweiteingriff am entsprechenden Gelenk einzusetzen.

Dieses Verfahren ist nur bei kleineren isolierten Knorpeldefekten ( „coin lesion“ = münzgroß , bis 8 cm2 ) zugelassen und sinnvoll, nicht mehr bei fortgeschrittenen Abnützungen ( Arthrose ) und Personen über dem 60. Lebensjahr.

Arthrosetherapie

Chondromalacie Grad III / IV
Isoliert, münzgroß („coin lesion“)

Arthrosetherapie


Arthroskopisches Bild
2 Jahre nach Knorpelzelltransplantation
der Defekt ist gefüllt, dünne Knorpelfasern stehen ab


Arthrosetherapie

Arthroskopie

Bei hartnäckigen Problemen trotz konservativer Therapie ist ein operatives Verfahren indiziert.
Bei der Arthroskopie handelt es sich um die sogenannte „Schlüsselloch–Gelenkschirurgie“, welche heutzutage an vielen Gelenken routinemäßig zur Anwendung kommt.

Es können bei fehlendem Knorpelbezug der Gelenkfläche die defekten Stellen angefrischt, zum Bluten und zur Ersatzknorpelbildung angeregt werden.
Diese heute weltweit etablierte Methode des „Micro- fracturing“ führt zu einer oft jahrelangen Patientenzufriedenheit durch eine Gleitschichtbildung des betroffenen Gelenkes.

Meist werden in der Arthrosetherapie operative Sanierungen durch anschließende konservative Methoden (z.B. Hyaluron-säure- Spritzen) ergänzt.

Neben der bekanntesten Indikation beim Meniskusriss am Kniegelenk, kann man an der Schulter den Sehnenriss oder das Engpasssyndrom bei der Kalkschulter sanieren.
Weitere Möglichkeiten stellen die „Gelenkmaus“ (freies Knorpel - Knochenstück in der Gelenkhöhle), die Kreuzbandersatzplastik oder die Synovektomie bei chronischen Entzündungen (Entfernung / Ausschälung der Gelenkschleimhaut, z.B. beim Rheumatiker) dar.

Arthrosetherapie großer Meniskusriss im arthroskopischen Bild
Arthrosetherapie nach teilweiser Meniskusresektion - stabile Meniskussituation

Dr. Eggl - Der Orthopäde
Ernest Thun-Straße 12
A-5020 Salzburg
Telefon: 0662-884422
info@dr-eggl.at


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